Modbus over LoRaWAN Bridge

Modbus RTU / ASCII (RS485) Fernauslesung über LoRaWAN

Die Lobaro Modbus LoRaWAN Bridge

Die Lobaro Modbus nach LoRaWAN Bridge ist eine kostengünstiges und energiesparsames Gerät, das Registerwerte angeschlossener Modbus (RTU oder ASCII) Sensoren ausliest und über beliebige LoRaWAN Netze ins Internet weiterleitet. Auch die Veränderung von Registern über LoRaWAN Downlinks ist möglich.

LoRaWAN erlaubt Verbindungen ins Internet mit Reichweiten bis zu 5 Kilometern zwischen Sender und Gateway-Antenne – ohne die üblicherweise anfallenden Mobilfunkkosten in klassischen M2M Lösungen. Auch können, anders als beim Mobilfunk, leicht eigene Gateways installiert werden. So erklären sich die weitaus geringeren laufenden Kosten mit der Lobaro Bridge gegenüber konventioneller Fernauslesung von Sensoren über GPRS/LTE Netze.

Die Platine der Modbus Bridge wird über eine 35mm Hutschiene im Inneren des Spelsberg RK 4/12 – L IP54 Kunststoff Installations-Gehäusebefestigt befestigt. Die Bridge wird über ein 230V Netzteil im Lieferumfang gespeist.

Die Konfiguration, Firmwareupdates und Statusabfrage erfolgen benutzerfreundlich über das Lobaro Tool (Windows, Linux, Mac). Alternativ ist die Konfiguration auch über LoRaWAN Downlinks möglich.

Hintergrund Modbus in der industriellen Sensorik

Modbus ist ein serielles Kommunikationsprotokoll zum Ansprechen verschiedenster elektronischer Sensoriken. Es wurde 1979 eingeführt und hat sich zu einem de facto Standard im industriellen Bereich entwickelt. Es ist erprobt, robust, offen und frei nutzbar und technisch einfach anzubinden. Viele Geräte wie Stromzähler oder Temperatur-/Luftfeuchtefühler können über Modbus ausgelesen werden; auch komplexe Geräte, wie z.B. Steuerungsanlagen für Heizsysteme lassen sich über Modbus kontrollieren.

Mithilfe der differntiell arbeitenden robusten RS-485 Schnittstelle können Daten mittels Modbus über ein einfaches verdrilltes Kupferkabelpaar auch über lange Strecken übertragen werden. Über eine Buslinie lassen sich bis zu 254 einzelne Geräte ansprechen. Die Master-/Slavearchitektur macht das Auslesen verschiedener Geräte über ein dediziertes Gerät, wie die Lobaro LoRaWAN Modbus Bridge, einfach.

Um Daten aus dem kabelgebundenen Modbus in hintergeschaltete Systeme zu übertragen, bietet die Bridge eine günstige Alternative zum Legen weiterer Kabel. Insbesondere für Keller und andere Orte mit schlechter Mobilfunkabdeckung bietet LoRaWAN eine gute Lösung, da die LoRa Funkmodulation eine gute Durchdringung von Wänden ermöglicht.

Vorteile der Lobaro LoRaWAN Modbus Bridge

  • Frei konfigurierbare Ausleseintervalle

  • Auslesen beliebiger Modbusregister

  • LoRaWAN Class A oder Class C Unterstützung

  • Remote Konfiguration via LoRaWan Downlinks

  • ModBus Coils, Discrete Inputs, Input Registers und Holding Registers

  • ModBus "Dialog-Mode" via USB für einfachere Konfiguration

  • CE, RoHS, WEEE konform

Modbus ASCII and RTU Bridge for LoRaWAN

Eckdaten / Key Facts

  • Modbus zu LoRaWAN
    Repeater / Bridge / Adapter
  • Anschluss
    RS-485 über Klemmleiste (A, B, optional GND)
  • Funktechnik
    LoRaWAN 1.0.2 Kompatibel
  • Stromversorgung (DC)
    a) 230V Netzteil (12V)
    b) Auf Anfrage: 1x D-Zelle (3.6V)
  • Abfragekonfiguration
    Zeitgesteuert per „CRON-Job“
    Gerätadressen und zu lesende Register frei konfigurierbar
  • LoRa Antenne
    Intern 868 MHz
    Auf Anfrage: SMA Antennenanschluss
  • Konformität
    CE, RoHS, WEEE
  • Bestellnummern:
    8000137 (230V Versorgung)
    Auf Anfrage: 8000085 (3.6V D-Zelle, IP67 Gehäuse)